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Wissenswertes

Histamine im Wein

Für uns seit vielen Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit ist die Behandlung unserer Weine hinsichtlich ihres Histamingehaltes.

Bedingt durch den unterschiedlichen Weinausbau haben Rotweine grundsätzlich einen höheren Histamingehalt als Weißweine. Unsere Weißweine werden ausnahmslos mit einem sogenannten Schönungsmittel behandelt. Dieses Mittel wird den Weinen zugesetzt, damit es die vorhandenen Histamine weitestgehend binden kann, um dann am Ende (Schönungsmittel und Histamine) durch Filtration wieder entfernt zu werden. 

Was ist Histamin?

Histamin gehört zur Gruppe der biogenen Amine. Es kann bei spontaner Gärung entstehen wird aber vor allem nach der alkoholischen Gärung durch kokkenförmige Milchsäurebakterien (= wilder/spontaner BSA) gebildet.

Gesundheitliche Bedeutung

Histamin wird im menschlichen Organismus durch bestimmte Enzyme abgebaut. Die in Lebensmitteln normalerweise vorkommenden Histaminmengen werden i.d.R. gut vertragen. Bei Menschen mit einer Histaminüberempfindlichkeit können bereits Konzentrationen ab 2 mg/L zu Problemen führen. Es können unter anderem Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot, Schwindel, Hautrötungen, Juckreiz u. Magenkrämpfe auftreten. Alkohol kann die negative Wirkung
des Histamins noch steigern. Die aufgeführten Beschwerden werden oft nicht durch den Genuss von Wein sondern durch den gleichzeitigen Verzehr von anderen histaminhaltigen Nahrungsmitteln wie z. B. Fisch oder Käse hervorgerufen.

Untersuchungsergebnisse

Histamin-Untersuchung Scheurebe Kabinett (Nr. 76)

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Histamin-Untersuchung Grauer Burgunder (Nr. 84)

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Vegane Weißweine

Entdecken Sie unsere vegan ausgebauten Weißweine

Wie kann ein Wein nicht vegan sein?

Tatsächlich gibt es beim Weinausbau, z.B. bei der Wein-Klärung (z.B. des Traubenmostes) oder auch später bei der Weinbehandlung und -stabilisierung Mittel, die tierische Bestandteile haben.

Am bekanntesten ist die Gelatine, die wir von der Kuchenherstellung kennen. Wird auf diese Mittel gänzlich verzichtet und die Gelatine z.B. durch Mittel aus Erbsen- oder Kartoffelstärke ersetzt, dürfen die Weine als vegan ausgebaut bezeichnet werden. Im Übrigen werden diese Klärungsmittel mit der sich absetzenden Hefe völlig absorbiert.

Andere Weinbehandlungsmittel müssen bereits seit Jahren auf dem Etikett angegeben (wie Ei oder Milch) werden.

Wir haben mit dem Jahrgang 2015 vollständig umgestellt und verwenden seitdem keine Gelatine mehr. Andere Mittel waren bei uns schon vorher nicht im Einsatz, so dass wir seitdem unsere Weine als "vegan ausgebaut" bezeichnen dürfen.

Die Bezeichnung "vegan ausgebaut" bezieht sich ausschließlich auf den Prozess des Weinausbaus, d.h. auf Mittel, die im direkten Kontakt mit dem Wein stehen.